Gemeinsamer Geistes- und Sozialwissenschaftlicher Profilbereich
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Studium

Wegweiser für Studierende des Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereichs an der LMU München.

Gegenstand des „Gemeinsamen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Profilbereichs“

Der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftliche Profilbereich bietet ein fachübergreifendes forschungsorientiertes Studium auf der Basis einzelfachlich definierter Masterstudiengänge. Er bildet die in den Kulturen der beteiligten Einzelfächer entstandene interdisziplinäre Verflechtung auf den Bereich des Masterstudiums in einer Weise ab, die starre Regelungen vermeidet und auch künftigen Vernetzungsbedürfnissen mit größtmöglicher Flexibilität Rechnung trägt.

Auf der soliden Basis einzelfachlich orientierter Kompetenzen ermöglicht der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftliche Profilbereich den Brückenschlag zwischen den Diskursen und Fragestellungen der  unterschiedlichen Fächer und Fakultäten. Studierende können damit ihr einzelfachlich definiertes Leistungsportfolio erweitern, bestehende Kenntnisse in anderen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern ausbauen und insgesamt ihr wissenschaftliches Profil weiter schärfen. In einer passgenau von den beteiligten Mono-Master-Studiengängen jeweils definierten Form erhalten die Studierenden die Möglichkeit, in fachlich sinnvoller Weise Einblick in die Fach- und Forschungskulturen anderer Fächer zu gewinnen und diese gewinnbringend auf Arbeits- und Denkmodi des eigentlichen Hauptfachs zu transferieren.

Der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftliche Profilbereich antwortet damit sowohl auf die Anforderungen einer zunehmend vernetzt operierenden universitätsbasierten Forschung als auch auf die Anforderungen einer veränderten außeruniversitären akademischen Berufswelt.


Im Rahmen der Lehrveranstaltungen dieses Nebenfachstudiums werden auch Schlüsselqualifikationen vermittelt, insbesondere:

  • Fähigkeit, Wissen und Informationen zu recherchieren, zu bewerten, zu verdichten und zu strukturieren,
  • Überblickswissen zu maßgeblichen Wissensbereichen des jeweiligen Fachs,
  • vernetztes Denken,
  • Organisations- und Transferfähigkeit,
  • Informations- und Medienkompetenz,
  • Lern- und Präsentationstechniken,
  • Vermittlungskompetenz,
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit, auch unter genderspezifischen Gesichtspunkten,
  • Sprachkenntnisse sowie
  • EDV-Kenntnisse und Fähigkeiten.

Einzelne Lehrveranstaltungen und die dazugehörigen Modulprüfungen und Modulteilprüfungen aus dem Angebot aller Fächer können ausschließlich in englischer Sprache abgehalten werden. Zudem können einzelne Lehrveranstaltungen und die dazugehörigen Modulprüfungen und Modulteilprüfungen aus dem Angebot der

  • Romanistik / Italianistik in französischer, spanischer, italienischer, portugiesischer, rumänischer oder katalanischer Sprache,
  • Slavistik in russischer, ukrainischer, polnischer, tschechischer, serbisch/ kroatischer, bulgarischer, slovenischer oder slovakischer Sprache,
  • Skandinavistik in dänischer, schwedischer, isländischer oder norwegischer Sprache

abgehalten werden.

Zugangsvoraussetzungen

Da der Gemeinsame Geistes- und Sozialwissenschaftlicher Profilbereich kein eigenes Fach ist, sondern nur im Rahmen eines M.A.-Hauptfachs wahrgenommen werden kann, wird grundsätzlich für das Studium von Modulen im Profilbereich nur die Immatrikulation in einen Masterstudiengang vorausgesetzt, der die Lehrangebote des Profilbereichs als wählbar vorsieht.

Zentrale Studienberatung und Fachstudienberatung

Die Zentrale Studienberatung an der Ludwig-Maximilians-Universität München erteilt Auskünfte und Ratschläge insbesondere bei fachübergreifenden Problemen (Studienentscheidung, Studienwahl, Fächerangebot der LMU, Zulassung und Numerus Clausus, Fächerkombinationen, Studienorganisation, formale Fragen rund ums Studium).

Die Fachstudienberatung erstreckt sich insbesondere auf Fragen der inhaltlichen und zeitlichen Studienplanung (Studienaufbau, Stundenplan, fachliche Schwerpunkte, Belegung) sowie der individuellen Eignung für bestimmte Lehrangebote.